Auch wenn es im Verein zuletzt nicht mehr ganz so gut für ihn läuft - aus der Nationalmannschaft ist Khedira nicht mehr wegzudenken
Sami Khedira erlitt einen Kreuzbandriss und musste lange pausieren © getty

Bundestrainer Joachim Löw setzt bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien große Hoffnungen in den lange Zeit verletzten Sami Khedira.

"Er ist mit seiner Persönlichkeit und Erfahrung unverzichtbar für die Mannschaft. Er ist zwar noch nicht am Leistungslimit, aber wir werden es schaffen, ihn hinzubringen", sagte Löw am Donnerstag bei der Nominierung seines 30-köpfigen vorläufigen WM-Kaders.

Wir erwartet berief der 54-Jährige auch den Mittelfeldspieler von Real Madrid, der im November 2013 einen Kreuzbandriss im Knie erlitten und seitdem kein Spiel mehr absolviert hatte.

Es sei ein "kalkulierbares Risiko" gewesen. Khedira trainiere schon längere Zeit wieder "mit dem Ball und mit der Mannschaft. Wir haben gewisse Signale, dass Sami im Endspurt der spanischen Meisterschaft zum Einsatz kommen könnte", meinte Löw.

Zudem habe der 44-malige Nationalspieler noch im Champions-League-Finale gegen Atletico Madrid eine "Chance auf einen Einsatz", so der Bundestrainer, "da Xabi Alonso gesperrt ist".

Am Donnerstag stand der 27-Jährige immerhin bei einem Testspiel mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft Reals und der A-Jugend auf dem Platz.

Löw lobte Khedira auch für dessen Verbissenheit in der Rehabilitation. Er habe selten einen Spieler erlebt, "der so vehement, konsequent und zielstrebig auf ein Ziel hingearbeitet hat. Für die WM hat er alles zurückgestellt."

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