Olic (l.) und Simunic schlugen in den Playoffs zur WM die Isländer © imago

Der kroatische Nationalspieler Ivica Olic vom Bundesligisten VfL Wolfsburg hat sich überrascht über die lange Sperre seines Landsmanns Josip Simunic gezeigt.

"So viel habe ich nicht erwartet. Es tut mir sehr leid für ihn, die WM war sein großes Ziel", sagte der 34-Jährige am Dienstag: "Zehn Spiele sind zu viel. Aber bei allem über zwei Spiele wäre er nicht dabei gewesen."

Der langjährige Bundesligaprofi Simunic war am Montag wegen eines faschistischen Grußes vom Weltverband FIFA für zehn Spiele gesperrt und damit auch von der WM in Brasilien im kommenden Jahr ausgeschlossen worden.

Simunic hatte nach der erfolgreichen WM-Qualifikation über das Stadion-Mikrofon die Parole "Za Dom - Spremni!" gerufen.

Der umstrittene Ustascha-Gruß heißt übersetzt: "Für die Heimat - bereit! " Die Ustascha war ein 1929 gegründeter Zusammenschluss kroatischer Nationalisten, der sich zu einer faschistischen Bewegung entwickelte.

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