Pele spielte in seiner Karriere für den FC Santos und New York Cosmos © getty

Brasiliens Fußball-Ikone Pele will bei der Auslosung der WM-Vorrundengruppen am Freitag im brasilianischen Badeort Costa do Sauipe nicht die Rolle einer "Glücksfee" übernehmen, soll bei der Zeremonie aber für den "Whow"-Moment sorgen.

"Ich fühle mich nicht wohl dabei, einen Ball zu ziehen, und plötzlich ist der Weg Brasiliens ungünstig", begründete der dreimalige Weltmeister in Sao Paulo seine Absage.

"Staatspräsident Dilma (Rousseff) hatte mich vorgeschlagen, und ich bin angefragt worden", bestätigte der 73-Jährige am Rande einer PR-Veranstaltung mit dem US-Schwimmstar Michael Phelps.

Pele war im Juli 2011 bei der Auslosung der weltweiten WM-Qualifikation mit einer "Last-Minute-Einladung" der Regierungschefin nur Ehrengast im Publikum und musste auf die Auslosung des Confed Cup im Dezember 2012 wegen einer Hüftoperation verzichten.

Aus dem Auftritt des FIFA-Jahrhundertfußballers am Freitag wird ein großes Geheimnis gemacht.

"Was ich zurzeit sagen kann, dass wir für Pele für die Auslosung etwas Besonderes bereit halten. Einen Whow-Moment", verkündete Luiz Gleiser, der für die Show-Elemente Verantwortliche vom TV-Sender "Globo".

Die Kugeln mit den Losen werden von acht Legenden der bisher acht Weltmeister gezogen.

Lothar Matthäus (Deutschland), Cafu (Brasilien), Zinedine Zidane (Frankreich), Alcides Ghiggia (Uruguay), Fabio Cannavaro (Italien), Geoff Hurst (England), Mario Kempes (Argentinien) sowie Fernando Hierro als Repräsent Spaniens, dessen 2010-Weltmeister alle noch aktiv sind.

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