Deutschland drohen in der Vorrunde der WM 2014 Gegner wie die Niederlande, Italien oder Frankreich.

Grund dafür ist die FIFA-Weltrangliste, nach der neben Gastgeber Brasilien die besten sieben Nationen der Welt in Lostopf 1 gesetzt sind.

Neben Weltmeister Spanien (1.) und Deutschland (2.) sind das Argentinien, Kolumbien, Belgien, Uruguay (müssen noch Playoffs überstehen) und die Schweiz.

SPORT1 erklärt den Modus, nach dem die Weltrangliste zusammengesetzt wird:

Nach jedem Länderspiel erhalten die Nationen Punkte für die Liste, die sich aus vier Faktoren zusammensetzen. Die Punkte (P) werden aus vier Variablen errechnet: P = M x I x T x C.

- M: Ein Sieg (3) gibt mehr Punkte als ein Remis (1). Eine Niederlage gibt keinen Punkt.

- I: Die Wichtigkeit des Spiels reicht von einem Punkt (Freundschaftsspiel) bis zu vier Punkten (WM-Spiel).

- T: Die Stärke des Gegners hängt vom Weltranglistenplatz ab (Punkte: 200 - Ranglistenplatz).

- C: Die Kontinentalverbände erhalten unterschiedliche Punkte (z.B. 1 = UEFA, 0,85 = Ozeanien).

Alle erzielten Punkte eines Jahres werden anschließend durch die Anzahl der Spiele in diesem Jahr geteilt. Die Durchschnittszahlen der letzten vier Jahre werden addiert und ergeben die Weltrangliste.

Dabei sinkt die Wertigkeit der weiter entfernten Jahre mit jedem Jahr weiter ab.

Nach dieser Rechnung ist beispielsweise die Schweiz in den letzten Jahren erfolgreicher als die Niederlande gewesen und steht deshalb in der Weltrangliste vor der "Elftal".

Weiterlesen