Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der Auslosung der WM-Vorrundengruppen wie erwartet gesetzt, muss aber dennoch schon in der Vorrunde mit sehr schweren Gegnern rechnen.

So sind für die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw Italien, Holland, England oder Frankreich mögliche Kontrahenten.

Neben dem DFB-Team sind laut der FIFA Gastgeber Brasilien sowie die ersten sieben Mannschaften der am Donnerstag veröffentlichten Weltrangliste des Weltverbandes gesetzt.

Deutschland hat sich in dem Ranking nach dem erfolgreichen Abschluss der WM-Qualifikation auf Platz zwei verbessert. Durch die Siege gegen Irland (3:0) sowie in Schweden (5:3) schob sich die DFB-Auswahl mit 1311 Punkten an Argentinien (1266) vorbei. Weiter auf Platz eins thront Welt- und Europameister Spanien (1513).

Das jüngste FIFA-Ranking ist ausschlaggebend für die Setzliste bei der Auslosung der WM-Gruppen am 6. Dezember in Costa do Sauipe. Gesetzt sind neben der DFB-Elf Gastgeber Brasilien, Spanien, Argentinien, Kolumbien, Belgien und die Schweiz.

Der achte Gruppenkopf wird zwischen Uruguay und den Niederlanden ermittelt. Sollte sich Uruguay in den Playoffs gegen Jordanien durchsetzen, gehen die Südamerikaner in Topf eins.

Sollte der zweifache Weltmeister scheitern, würden die Niederlande aufrücken und ein Duell Deutschland mit dem Oranje-Team nicht möglich sein. Italien und England werden jedoch in keinem Fall in diesem Topf sein.

Die FIFA teilt die weiteren 24 WM-Teilnehmer in drei Töpfe a acht Teams ein.

Dabei werden neben sportlichen Kriterien auch regionale Kriterien zurate gezogen. So dürfen in jeder WM-Gruppe nur maximal zwei Mannschaften aus Europa sein, Duelle zwischen Vertretern anderer Konföderationen sind ausgeschlossen.

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