Die brasilianische Verbrecherorganisation "Primeiro Comando da Capital" (PCC/Erstes Hauptstadt-Kommando) hat mit Anschlägen während der WM 2014 und den anschließenden Präsidentschaftswahlen gedroht.

Die vor allem im Umkreis der Elf- Millionen-Metropole Sao Paulo agierende Bande kündigte eine "Weltmeisterschaft des Terrors" an, sollten führende Köpfe des PCC in Gefängnisse mit verschärften Haftbedingungen verlegt werden.

Die Polizei erhöhte die Alarmbereitschaft.

Die Behörden gelangten nach lokalen Medienangaben durch kürzlich abgehörte Telefongespräche an die Informationen.

"Ich habe meine Leute angewiesen, ihre Aufmerksamkeit bei der Aufnahme von Anzeigen und auch beim Abstellen ihrer Autos und auf dem Weg nach Hause zu verdoppeln", sagte der Chef der militarisierten Polizei in Sao Paulo, Benedito Roberto Meira, dem "Estado de Sao Paulo" (Montag/Ortszeit).

2012 waren nach einem Attentats-Aufruf des PCC 106 Polizisten im Dienst oder in der Freizeit ermordet worden.

Die Gruppe drohte diesmal zudem mit Revolten in den Gefängnissen.

Nach Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft gibt es auch Hinweise auf einen geplanten PCC-Anschlag auf São Paulos Gouverneur Geraldo Alckmin.

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