Portugals Nationaltrainer Paolo Bento steht nach dem Remis gegen Israel unter Beschuss.

"Es wäre lächerlich, wenn eine Nationalmannschaft voller Talente und mit dem besten Spieler der Welt sich nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren würde", sagte FC Portos Präsident Jorge Nuno Pinto da Costa der Sportzeitung "O jogo".

Die Portugiesen liegen in ihrer Gruppe drei Punkten hinter Russland und haben kaum noch Chancen auf die direkte WM-Teilnahme. Das Team um Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo muss vermutlich in die Playoffs.

Hintergrund von da Costas Attacke könnte Bentos Personalpolitik sein: Beim 1:1 gegen Israel stand kein Spieler aus Porto in der Startelf. Josue kam erst in der 69. Minute ins Spiel.

Portos Präsident sprach dem früheren Nationalspieler Bento indirekt die Kompetenz an. "Ich muss ihn nicht als Trainer akzeptieren. Das ist Sache des Verbandes, er ist Trainer aller Portugiesen", sagte da Costa.

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