Ein Bauarbeiterstreik am berühmten Maracana-Stadion von Rio de Janeiro setzt die Verantwortlichen der Weltmeisterschaft 2014 erneut unter Druck.

Am Montag ließen die Handwerker für einen Tag die Arbeit am brasilianischen Fußball-Tempel liegen. Bereits im August und September des vergangenen Jahres hatte es Streiks gegeben.

Die rund 2300 Arbeiter verlangen bessere Löhne, eine Werterhöhung der Lebensmittelgutscheine sowie eine private Krankenversicherung für ihre Familien. Sie drohen mit der unbefristeten Niederlegung ihrer Arbeit mit Beginn der nächsten Woche, sollten die Verantwortlichen ihren Forderungen nicht entgegenkommen.

Das Maracana-Stadion, in dem am 13. Juli 2014 das WM-Endspiel ausgetragen wird, wird derzeit für rund 330 Millionen Euro renoviert.

Das neue Maracana-Stadion soll am 2. Juni mit dem Klassiker Brasilien gegen England wiedereröffnet werden.

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