Brasiliens Fußball-Idol Pele ist trotz Problemen beim Stadionbau für die Weltmeisterschaft 2014 zuversichtlich.

"Es macht mir Sorgen, aber so Gott will, werden wir unseren Weg machen. Aber es ist alles sehr spät", sagte der WM-Botschafter der Tageszeitung "O Estado de S. Paulo".

Dennoch zeigte sich der 71-Jährige von dem Ausmaß der Probleme überrascht. Er habe bei seiner Einladung zum WM-Botschafter nicht gedacht, dass er einen Job als "Feuerwehrmann" antreten würde.

Neben dem verspäteten Baubeginn bei den WM-Austragungsstätten hatte Anfang des Jahres auch eine Auseinandersetzung zwischen der brasilianischen Regierung und Jerome Valcke, dem Generalsekretär des Fußball-Weltverbandes FIFA, die Vorbereitungen überschattet.

Valcke hatte erklärt, die Organisatoren bräuchten einen "Tritt in den Hintern".

"Der Sportminister war sehr aufgebracht, aber es ist jetzt alles wieder in Ordnung", sagte Pele. Erst nach einer Entschuldigung des FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter hatten sich die Wogen geglättet.

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