FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat wegen des verspäteten Baubeginns an den Austragungsstätten der WM 2014 in Brasilien Bedenken geäußert, den reibungslosen Ablauf des Turniers sieht er aber nicht in Gefahr.

"Gegenwärtig sind wir etwas besorgt über einige Bauvorhaben. Aber Sie wissen, wenn man jemanden antreibt, eine Menge Energie aufzubringen, dann kannst du rechtzeitig fertig werden", sagte Blatter am Freitag in Ottawa bei der Vorstellung der Spielstätten der Frauen-WM 2015 in Kanada.

"Wir sind zuversichtlich, weil Brasilien nicht nur eine Fußballnation, sondern auch eine wichtige wirtschaftliche Kraft ist", sagte der 76-Jährige. Allerdings betonte er auch, dass die Verzögerungen schnell aufgeholt werden müssten.

Bei dem Treffen in der kanadischen Hauptstadt entschuldigte sich Blatter, der sich kommende Woche in Zürich mit Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo und dem lokalen WM-Organisationskomitee trifft, auch für die Kritik von FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke an den WM-Organisatoren. Der Franzose hatte im März erklärt, dass Brasilien einen "Tritt in den Hintern" bräuchte.

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