Bei der WM muss Löws Team nicht nur gegen Ronaldo, Boateng oder Klinsmann kämpfen, sondern auch mit Hitze und Reisestress.

Das Warten ist endlich vorbei.

Portugal, Ghana und die USA heißen die Vorrundengegner der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2014 (Bericht und 816007 Diashow ).

Nicht einfach, aber machbar ist die Gruppe G. Doch es sind nicht nur Portugals Star Cristiano Ronaldo, Ghana mit dem Schalker Kevin-Prince Boateng oder Jürgen Klinsmanns Team, mit dem das DFB-Team zu kämpfen haben wird.

Es drohen hitzige Auseinandersetzungen, vor allem wegen der klimatischen Bedingungen in den Spielorten.

Zum Auftakt am 16. Juni gegen Portugal in Salvador de Bahia wartet ein feucht-warmes Ambiente.

Bundestrainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff bekamen bei der Auslosung im 75 Kilometer nördlich von Salvador gelegenen Costa do Sauipe einen Vorgeschmack. Allerdings gibt es im Juni durchschnittlich mehr als 20 Regentage und es ist noch etwas wärmer als im trockenen Dezember.

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Auch das Spiel gegen Ghana am 21. Juni in Fortaleza wird unter Bedingungen stattfinden, die für das deutsche Team ungewohnt sind. Knapp 30 Grad beträgt die Durchschnittstemperatur im Juni und Juli im Nordosten Brasiliens.

In Recife, wo Deutschland am 26. Juni gegen die USA spielt, ist es wieder feucht-heiß.

Erst im Achtelfinale würde die DFB-Auswahl als möglciher Gruppensieger in Porto Alegre auf eher kühle Bedingungen treffen.

Löw und Bierhoff müssen also sehr gut abwägen, wo das DFB-Team sein Quartier bezieht. Sollte die Wahl auf Salvador, bzw. Porto Seguro fallen, wären zumindest in der Vorrunde die Entfernungen zu den Spielorten noch einigermaßen erträglich.

Dennoch: Die Hitze und der Reisestress sind nicht zu unterschätzende Faktoren.

Vergleicht man aber die deutsche Gruppe mit der Gruppe B (Spanien, Niederlande, Chile, Australien) oder mit Gruppe D (Uruguay, Costa Rica, England, Italien) kann man sagen: Es hätte auch schlimmer kommen können.

Im Achtelfinale könnten Belgien, Südkorea oder Russland warten, im Viertelfinale Franck Riberys Franzosen oder Ottmar Hitzfelds Schweizer. Auch allesamt schlagbare Kontrahenten. Sollte es nur zu Platz zwei reichen, könnte der Gegner Argentinien lauten, gegen das Joachim Löws Mannschaft gute Erinnerungen hat.

Im Halbfinale wären dann Brasilien (wenn beide ihre Gruppen gewinnen) oder, sollte Deutschland Gruppenzweiter werden, Spanien möglich. Beides heiße Kisten, in denen das DFB-Team das Maximum aus sich herausholen muss. Nur wenn sie das schafft, ist der Titel drin.

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