Am Freitag findet die WM-Auslosung in Costa do Sauipe statt © getty

Bei der WM-Auslosung könnte es eine nie dagewesene Hammer-Konstellation geben - die Lostöpfe stehen nun fest.

Costa do Sauipe/München - Endlich ist es soweit, die FIFA gibt die mit Spannung erwartete Bestückung der Lostöpfe bekannt.

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+++ 17.29 Uhr: Auf Wiedersehen! Das war es von der Einteilung der Lostöpfe. Einen schönen Abend noch...am Besten mit dem DFB-Pokal bei SPORT1!

+++ 17.24 Uhr: Dabei gibt es noch eine Besonderheit. In Topf vier befinden sich derzeit noch neun europäische Mannschaften. Vor der eigentlichen Gruppenauslosung wird eine europäische Mannschaft in Topf zwei gelost, damit sich in allen Töpfen acht Teams befinden.+++

+++ 17.20 Uhr: Der DFB-Auswahl droht nun eine Hammer-Gruppe mit Italien, der Elfenbeinküste und den USA. Es wäre aber auch eine vergleichsweise leichte Vorrunde mit Bosnien-Herzegowina, Algerien und Honduras möglich. +++

+++ 17.15 Uhr:

Topf 2: Chile, Ecuador, Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Nigeria

Topf 3: Australien, Iran, Japan, Südkorea, Costa Rica, Honduras, Mexiko, USA

Topf 4: Niederlande, Italien, England, Portugal, Griechenland, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Russland, Frankreich +++

+++ 17.14 Uhr: Jetzt kommen die Lostöpfe! Topf1: Brasilien, Spanien, Deutschland, Argentinien, Kolumbien, Belgien, Schweiz, Uruguay. +++

+++ 17.13 Uhr: Es geht um Zahlen und Baustellen. Alle Rückfragen betreffen Sorgen wegen Finanzierung und Zeitplan. Mit Fußball hat das bislang wenig zu tun. +++

+++ 17.10 Uhr: "Wir schauen nicht nach Alternativen, wir sind optimistisch, dass alles rechtzeitig fertig wird", beantwortet Valcke die Rückfrage eines Journalisten.+++

+++ 17.05 Uhr: Valcke erklärt den äußerst komplizierten Ziehungsmodus. "Es ist nicht einfach zu verstehen, ich habe es beim ersten Mal auch nicht verstanden", sagt er. Ein europäisches Team aus Topf 2 wird nochmal extra ausgelost, um Überschneidungen von Teams aus den gleichen Kontinentalverbänden zu verhindern. +++

+++ 17 Uhr: Jetzt geht es los. Valcke spricht über die 32 Teams, die sich auf vier Töpfen verteilen werden. +++

+++ 17 Uhr: Jetzt hat die FIFA das Wort. Generalsekretär Jerome Valcke spricht über finanzielle Aspekte des Turniers. +++

+++ 16.57 Uhr: Minister Fernandes spricht über das Unglück, bei dem Teile eines WM-Stadions eingestürzt waren. Zum Ende der Woche wird ein ausführlicher Bericht vorliegen. Verzögerungen im Zeitplan wird er nicht erwarten. +++

+++ 16.54 Uhr: Jetzt spricht Brasiliens Sportminister: Luis Fernandes erklärt, dass die WM nun in die entscheidende Phase geht. Die Bestückung der Lostöpfe ist ein großer Schritt auf dem Weg zur WM +++

+++ 16.50 Uhr: Gleich geht es los: Issa Hayatou vom brasilianischen Organisationskomittee verspricht eine tolle WM und das alle Bauarbeiten rechtzeitig fertig werden. +++

SPORT1 beantwortet vorab alle wichtigen Fragen zur Auslosung:

Warum sind die Schweiz, Kolumbien, Belgien und Uruguay in Lostopf 1?

Diese Team rangierten in der FIFA-Weltrangliste vom Oktober auf Platz vier bis sieben - und sind deshalb als Gruppenköpfe gesetzt.

(Mehr zum Thema WM-Auslosung in Bundesliga Aktuell Di., ab 18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Die Schweiz (1138 Punkte) war dabei nur zwei Zähler besser als die Niederlande und Italien (je 1136) - und hat insofern Glück, in Lostopf 1 gelandet zu sein.

Generell richtet sich die Weltrangliste nach den Ergebnissen der vergangenen vier Jahre. Punkte sammelt man insbesondere über Siege bei Qualifikations- und Endrunden-Spielen. Wer hoch platzierte Teams schlägt, profitiert zusätzlich.

Wer sind mögliche Gegner für die DFB-Auswahl?

Generell jedes Team - außer die anderen Länder in Topf 1, also Brasilien, Spanien, Argentinien, Kolumbien, Belgien, Schweiz und Uruguay.

In der Vorrunde kann Deutschland damit bereits auf Erzrivale Niederlande, Angstgegner Italien, Portugal oder auch England treffen.

Löw bleibt dennoch gelassen: "Nein, schlaflose Nächte bereitet mir das nicht. Jede Nation muss schon in der Gruppenphase mit gewissen Hindernissen rechnen. Das Niveau ist unglaublich hoch", sagte er kurz vor dem Abflug nach Brasilien.

Eine deutsche Hammergruppe könnte zum Beispiel mit den Niederlanden, Chile und Mexiko bestückt sein.

Mit Griechenland, Algerien und dem Iran als mögliche Gegner-Kombination könnte Deutschland sicherlich deutlich besser leben.

Sind drei europäische Gegner für Deutschland möglich?

Nein. Schon die Topfaufteilung nach regionalen Aspekten macht das unmöglich.

Außerdem wird bei der Auslosung darauf geachtet, dass höchstens zwei Länder von einem Kontinent in derselben Gruppe spielen.

Wo finden die deutschen Spiele statt?

Das hängt von der Auslosung ab. Denn die Spielorte sind den jeweiligen Gruppen zugeordnet.

Je nachdem, wo Deutschland spielen wird, ändert sich auch die Planung für das Basis-WM-Quartier in Brasilien.

Zur Auswahl stehen nach mehreren Vorbesichtigungen noch Salvador und Sao Paulo.

Nationalkeeper Manuel Neuer blickt "gespannt auf die Auslosung, denn dann wissen wir, wo das Quartier ist, wo wir spielen. Ob es dort kalt oder warm ist."

Zu den schwierigeren Spielorten gehören sicherlich die tropisch-heißen Städte Manaus und Cuiaba sowie die hochgelegenen Orte Curitiba und Belo Horizonte.

Dazu Löw: "Wer beginnt, mit diesen Dingen zu hadern und zu lamentieren, der hat schon verloren."

Überhaupt würden die Uhren in Brasilien anders laufen. "Da ist es laut, da ist es heiß. Aber wer Weltmeister werden will, muss das alles verdrängen", sagte der Bundestrainer.

Wer ist für den DFB bei der Auslosung vor Ort?

Bundestrainer Joachim Löw wird natürlich persönlich vor Ort sein. Dafür nimmt er auch die 20-stündige Anreise und 11.500 Flugkilometer in Kauf.

Am Dienstag machte sich die DFB-Delegation - der neben Löw noch dessen Assistent Hansi Flick, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Generalsekretär Helmut Sandrock und Teammanager Oliver Bierhoff angehören - von München aus über Sao Paulo nach Salvador da Bahia.

Die letzte Etappe ins 75 Kilometer entfernte Costa do Sauipe bewältigt das Quintett mit dem Auto.

Wer spielt Glücksfee?

Die Creme de la Creme der Fußball-Geschichte. Die Weltmeister Cafu, Fabio Cannavaro, Mario Kempes, Lothar Matthäus, Zinedine Zidane und Geoff Hurst.

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