Lionel Messi (M.) wurde seit 2009 drei Mal in Folge zum Weltfußballer gewählt © getty

Der Weltfußballer krönt seine Gala gegen Paraguay mit einem Freistoßtor. Uruguays Serie reißt, Farfan übertrumpft Arango.

München - Die Länderspiel-Schwäche von Lionel Messi gehört offenbar der Vergangenheit an.

Der dreimalige Weltfußballer des FC Barcelona, der lange Jahre im Nationaltrikot nur Mittelmaß bot, krönte eine Gala-Vorstellung beim 3:1 (2:1) gegen Paraguay in der südamerikanischen WM-Qualifikation mit einem traumhaften Freistoßtor.

Mit dem vierten Sieg im sechsten Spiel übernahm der zweimalige Weltmeister (13 Punkte) auch die Tabellenführung in den Eliminatorias. (DATENCENTER: WM-Qualifikation)

Dagegen kassierte Südamerika-Meister Uruguay (11) in der "Sauna" von Barranquila ein bitteres 0:4 (0:1) gegen Gastgeber Kolumbien (10), der sich als Fünfter an die vier direkten Qualifikationsplätze für die Endrunde 2014 in Brasilien heranpirschte.

Dank des Schalker Doppeltorschützen Jefferson Farfan machte Peru (6) mit dem 2:1 (0:1) gegen Venezuela (8) etwas Boden gut. Ecuador (12) gab sich auch im vierten Heimspiel mit dem 1:0 (0:0) gegen Bolivien (4) keine Blöße. Bereits am Dienstag geht es mit vier Partien weiter.

Auch zwei Real-Profis treffen

Neben Messi (63.) trafen vor 57.000 Zuschauern in Cordoba auch noch die beiden Real-Madrid-Profis Angel Di Maria (2.) und Gonzalo Higuain (30.).

Der gebürtige Argentinier Jonathan Fabbro (17.) glich zwischenzeitlich beim Pflichtspiel-Debüt von Paraguays Trainer Gerardo Pelusso vom Elfmeterpunkt aus.

Argentinien hatte zuletzt vor 39 Jahren ein WM-Qualifikationsspiel vor heimischem Publikum gegen Paraguay gewonnen.

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Uruguays Serie gerissen

In schwül-heißen Barranquila schockte Falcao Garcia die "Urus" bereits nach zwei Minuten. Ein Doppelschlag von Teofilo Gutierrez (47., 51.) sowie Camilo Zunigas Treffer in der Schlussminute sorgten für den ersten Heimsieg Kolumbiens auf dem Weg nach Brasilien.

Für den WM-Vierten Uruguay endete eine Serie von 18 Spielen ohne Niederlage, die nach dem 1:2 gegen Deutschland im Mai 2011 begonnen hatte.

Farfan übertrumpft Arango

Venezuela träumte gegen Peru nach einem Freistoßtor des Mönchengladbachers Juan Arango (43.) gar kurzzeitig von einem Sieg, ehe Farfan an der Seite seines Münchner Sturmpartners Claudio Pizarro nach der Pause durch Tore in der 47. und 59. Minute die Partie im Alleingang drehte.

Ecuadors Triumph in der Höhe von Quito sicherte Felipe Caicedo per Elfmeter in der 71. Minute.

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