Stunden vor dem Super Bowl gibt es tatsächlich noch Fans, die auf ein Ticket hoffen. Mit dem entsprechenden Budget ist eventuell noch etwas zu erreichen
Der Ticket-Kauf könnte in Zukunft etwas schwieriger werden © getty

Sachsens Innenminister Markus Ulbig befürwortet nach den Ausschreitungen Dresdner Fans vor dem Zweitliga-Spiel am vergangenen Freitag bei Arminia Bielefeld (1:1) die Einführung von personalisierten Eintrittskarten.

"Das, was getan wurde, ist gut. Es ist bemerkenswert, aber nicht ausreichend", sagte Ulbig im Interview mit "MDR Info": "Personalisierte Tickets, so wie wir sie bei der Fußball-Weltmeisterschaft erfolgreich eingeführt haben, sind eine echte Variante. Dann wird es möglich, zu erkennen, ob die Person mit Stadionverbot belegt ist oder nicht."

Die Lage sei ernst, betonte der CDU-Politiker: "Jetzt muss jeder für sich klar entscheiden, ob er solche Typen decken will. Oder ob er nicht seinen Beitrag dazu leisten will, dass es zukünftig friedlicher zugeht."

Bei den Ausschreitungen am vergangenen Freitag waren in Bielefeld 17 Polizisten verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Mehrere Autos und Einsatzwagen wurden demoliert, ein Kino und ein Supermarkt überfallen.

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