Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will künftig 700.000 Euro pro Saison in den Kampf gegen Doping investieren.

Davon erhält die Nationale Anti Doping Agentur NADA 200.000 Euro für die Durchführung der nach wie vor anvisierten 500 Trainingskontrollen.

Die Wettkampfkontrollen (rund 1700 pro Saison) führt der DFB in Eigenregie durch. Allerdings muss die Deutsche Fußball Liga (DFL) laut Grundlagenvertrag einen Teil der Kosten übernehmen.

Diese Zahlen gab der zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch am Dienstag bekannt. "Mit dieser Summe gehören wir weltweit zu den Top-Drei-Nationen", sagte Koch.

Zudem erklärte Koch, dass der DFB über Blutkontrollen im Wettkampf (nach den Spielen) nachdenkt. "Unser Ziel ist es, dass wir bis zum Beginn der Rückrunde eine Entscheidung darüber treffen wollen", sagte der Vorsitzende der Anti-Doping-Kommission des Verbandes.

Bislang ist lediglich beschlossen, dass die NADA bei den Trainingskontrollen ab sofort Bluttests durchführt. Dabei sollen 15 Prozent der Kontrollen Bluttests sein.

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