Zehn Jahre nach ihrem letzten Heim-Länderspiel empfängt die afghanische Nationalmannschaft am Dienstag den Nachbarn aus Pakistan.

Das letzte Spiel zwischen den beiden Ländern hatte 1977 stattgefunden. Das Duell soll einen Wendepunkt in der krisengeschüttelten Region markieren und Aufbruchsstimmung für die junge afghanische Profi-Liga verbreiten.

"Es zeigt, dass wir nach einer sehr schwierigen Phase wieder zur Normalität zurückkehren. Der afghanische Fußball hat in Bezug auf Organisation und Infrastruktur große Fortschritte gemacht. Wir sind überzeugt, dass der Fußball jetzt wieder eine größere Rolle in unserem Land spielen kann", sagt Sayed Alireza Aghazada, Generalsekretär des afghanischen Fußballverbandes AFF.

Die historische Begegnung zwischen Afghanistan und Pakistan im AFF-Stadion ist so etwas wie der Vorbote zur neuen, erst zweiten Saison der afghanischen Fußball-Liga APL, die am Donnerstag an gleicher Stelle beginnt.

Für den ehemaligen afghanischen Nationalspieler Ali Askar Lali ist die Liga "von entscheidender Bedeutung bei den Bemühungen, den Fußball in Afghanistan weiter zu entwickeln, seine Beliebtheit zu steigern und neue Talente zu entdecken."

Lali ist ein Kollege von Aghazada und Spielkommissar der APL. "Fußball gehört zu den Aktivitäten, die bislang nicht direkt Ziel gewalttätiger Akte waren. Dennoch haben wir die Sicherheit verbessert."

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