Der ehemalige Bundesliga-Coach Ralf Rangnick, derzeit in Doppelfunktion Sportdirektor bei RB Salzburg in Österreich und RB Leipzig in der 3. Liga, kann sich eine Rückkehr auf die Trainerbank vorstellen.

Auf die entsprechende Frage in einem Interview mit der "Rheinischen Post" antwortete der 55-Jährige: "Ausschließen will ich das nicht."

Rangnick war im September 2011 aufgrund des Erschöpfungssyndroms von seinem Cheftrainerposten beim Bundesligisten Schalke 04 zurückgetreten und hatte eine längere Pause eingelegt.

Im Juni 2012 hatte er dann seinen Posten als Sportdirektor angetreten. Mit Erfolg: Aufsteiger Leipzig liegt in der 3. Liga nach drei Spielen mit zwei Siegen und eine Remis gut im Rennen, Salzburg führt in Österreichs Bundesliga nach vier Spieltagen die Tabelle an.

Rangnick bezog in der Werksklubs-Debatte klar Position. "Was mich an der gesamten Diskussion wirklich stört: Dass immer so getan wird, als ob die Tradition die Grundvoraussetzung ist, um in den oberen Ligen überhaupt mitspielen zu dürfen."

Die Debatte war im Vorjahr von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen angestoßen worden.

"Wir können nicht noch drei Mannschaften gebrauchen, die vor 25.000 Zuschauern spielen und auswärts nur 500 Zuschauer mitbringen. Da kollabiert das System, da ist es vorbei mit der Roadshow im Ausland", hatte Watzke erklärt.

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