FIFA-Chefarzt Jiri Dvorak hat die jüngsten Anstrengungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Anti-Doping-Kampf gelobt.

"Ich möchte auch mit allem Nachdruck sagen, dass der DFB wahrscheinlich der erste Fußball-Verband ist, der solch umfassende Kontrollen in Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti Doping Agentur anordnet", sagte Dvorak.

Der Verband hatte angekündigt, zur neuen Saison erstmals auch Blutkontrollen vorzunehmen.

Generell sieht Dvorak aber den biologischen Pass als probates Mittel im Kampf gegen Doping.

"Wir haben erstmals beim Confed-Cup 2013 Blut und Urin in Hinblick auf einen biologischen Pass gesammelt", betonte der FIFA-Funktionär.

Die Blutwerte der einzelnen Spieler werden von Jahr zu Jahr miteinander verglichen.

So könne man leichter verfolgen, ob der Spieler ein neues, womöglich unerlaubtes Mittel nehme.

Die Einführung der biologischen Pässe markiert nach Einschätzung Dvoraks eine Zeitenwende im Anti-Doping-Kampf.

"Das ist auch der Grund, warum wir eine große Konferenz mit allen olympischen Sportverbänden, Wissenschaftlern und Sportlern am 29./30. November in Zürich veranstalten", sagte Dvorak.

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