Die Fußball-Wettmafia in Singapur formiert sich angeblich in neuen Syndikaten. Wie der "stern" berichtet, handelt es sich um fünf neue Drahtzieher, von denen in drei Fällen auch ihre Namen bekannt sind.

Nach "stern"-Recherchen wurden die fünf Personen aus Singapur in der Vergangenheit bei verschobenen Spielen bereits auffällig.

Die europäische Polizeibehörde Europol hatte zuletzt nach eigenen Angaben den weltweit größten Wettskandal der Fußball-Geschichte durch jahrelange Ermittlungen aufgedeckt und die Hintermänner in Asien identifiziert.

Zwischen 2008 und 2011 soll es insgesamt 380 manipulierte Spiele gegeben haben.

In rund 300 weiteren verdächtigen Fällen würden derzeit noch Ermittlungen laufen. Insgesamt sollen 425 Spieler, Schiedsrichter, Funktionäre und Kriminelle in den Manipulationen involviert gewesen sein.

Namen der Verdächtigen wurden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht genannt.

Durch Manipulationen in 15 Ländern sollen die Betrüger acht Millionen Euro verdient haben. Diese Summe sowie zwei Millionen Euro an Bestechungsgeldern wurden von den Behörden sichergestellt.

Das kriminelle Netzwerk soll laut Europol von Singapur aus gesteuert werden.

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