Nach dem Kenntnisstand der Deutschen Fußball Liga (DFL) sind die Bundesliga und die zweite Liga nicht vom am Montag aufgedeckten Wettskandal betroffen. Dies sagte Ligapräsident Reinhard Rauball der "Bild".

"Wer aber weiß, dass im Wettgeschäft nicht Tausende, nicht Millionen, sondern Milliarden umgesetzt werden, der ahnt, dass dort auch Kriminelle ihre Geschäfte machen und davon profitieren wollen", meinte Rauball: "Es ist schade, wenn der Fußball von Betrügern als Werkzeug missbraucht wird. Für uns ist enorm wichtig, dass die Strafverfolgungsbehörden dieses Thema intensiv verfolgen."

Die europäische Polizeibehörde Europol hatte am Montag in Den Haag bekannt gegeben, dass es zwischen 2008 und 2011 insgesamt 380 manipulierte Spiele gegeben haben soll. In 300 weiteren verdächtigen Fällen laufen derzeit noch die Ermittlungen.

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