Die Verluste der Fußball-Vereine in Europa haben ein neues Rekordniveau erreicht.

Die europäische Fußball-Union (UEFA) bezifferte das Minus auf 1,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig seien die Gehälter der Spieler um 40 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus einer Fünfjahresstudie hervor, die die UEFA am Montag vorstellte.

"Wenn wir nichts ändern, steigt die Gefahr von Klub-Pleiten", sagte UEFA-Chef Michael Platini und rief die Vereine zu einem solideren Wirtschaften auf.

Die hohen Gehälter würden belegen, dass sich die Vereine einen großen Kostendruck auferlegten. Das finanzielle Gleichgewicht sei in Gefahr, sagte der Franzose.

Platini betonte in diesem Zusammenhang erneut die Bedeutung des von ihm selbst beschlossenen "Financial Fair Play". Mit dieser Lizenzierungsregel soll verhindert werden, dass sich Klubs zu hoch verschulden.

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