Die endgültige Entscheidung über den weltweiten Einsatz der Torlinien-Technologie im Fußball soll am 2. März bei der 127. Jahresversammlung des International Football Association Board (IFAB) im schottischen Edinburgh fallen. Auf der Tagesordnung der Regelhüter steht unter anderem "ein aktueller Bericht" zu diesem Thema.

Der Weltverband FIFA und das IFAB haben bisher noch nicht entschieden, ob das System "GoalRef" (System zur Überprüfung strittiger Szenen mit einem Chip im Ball) oder "Hawk-Eye" (aus dem Tennis bekanntes Kamera-System) zum Einsatz kommen soll.

Beide Systeme waren bereits bei der Klub-WM im Dezember 2012 zum Einsatz gekommen. Auch beim Confed-Cup und bei der WM 2014 in Brasilien soll die Technik verwendet werden. In der Bundesliga wird sie frühestens zur Saison 2013/14 eingeführt.

In Schottland sollen auch die Auswirkungen des Skandaltors von Luiz Adriano in der Champions League nach einem Schiedsrichterball erörtert werden. Das hatte der dänische Verband beantragt.

Der Brasilianer vom ukrainischen Meister Schachtjor Donezk hatte im November des vergangenen Jahres für Aufsehen gesorgt, als er im Spiel gegen den dänischen Titelträger FC Nordsjaelland (5:2) ein Tor nach einem Schiedsrichterball, der eigentlich für die Dänen bestimmt war, erzielt hatte. Adriano war daraufhin von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für eine Partie gesperrt worden.

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