Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird auch 2012 die Mittel aus Ordnungsgeldern und Vertragsstrafen an gemeinnützige Einrichtungen spenden, die dem Fußball nahe stehen. Daneben wird erstmals ein Teil der Gelder für Projekte in den Bereichen Prävention und Sicherheit fließen.

Für das Kalenderjahr steht mit Stand am 6. November eine Gesamtsumme von knapp über 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld stammt größtenteils aus der Bundesliga und der Zweiten Liga (über 1,3 Millionen Euro).

Die fußballnahen Stiftungen bekommen aus diesem Topf die gleichen Beträge wie im Vorjahr. Demnach erhält die Bundesliga-Stiftung mit 501.790 Euro die Hälfte der diesbezüglichen Zuwendungen, die andere Hälfte verteilt sich auf die Franz-Beckenbauer-Stiftung, die DFB-Kulturstiftung, die DFB-Stiftung Egidius Braun, die Uwe-Seeler-Stiftung, die Sepp-Herberger-Stiftung, die Fritz-Walter-Stiftung und die Robert-Enke-Stiftung.

Die verbleibenden rund 600.000 Euro, die in diesem Jahr mehr eingenommen wurden, sollen erstmals in die Themenfelder Prävention und Sicherheit fließen. "Wir möchten diese Mittel gezielt einsetzen, um damit Studien und Projekte in den Bereichen Prävention und Sicherheit umzusetzen", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.

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