Martin Kind, Präsident des Bundesligisten Hannover 96, hat Fanorganisationen im Kampf gegen Randale mangelnde Gesprächsbereitschaft vorgeworfen.

"In Hannover wurde mir von unseren Fans gerade ein netter Brief geschrieben, in dem mir dann im Ergebnis mitgeteilt wurde, dass alles abgelehnt wird. So kann das nicht funktionieren", sagte der Unternehmer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe).

Positiv bewertet Kind hingegen den Vorschlag des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann, der von den Vereinen jährlich zehn Millionen Euro mehr aus Vermarktung als Unterstützung für Fanprojekte forderte.

"Man kann seriös darüber diskutieren. Der Fußball nimmt mehr Geld ein. Das heißt aber auch, wenn man zu einer neuen Aufteilung der Finanzierungen der Fanprojekte kommt, dass Vereine und Verband dann mehr Einfluss auf die Projekte nehmen können. Wer zahlt, ist auch beteiligt."

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