Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat erneut auf Aussagen von Uli Hoeneß zu seinem Buch reagiert - diesmal mit Hohn und Spott.

"Uli Hoeneß, der sich angegriffen fühlt, ist erstens ein Mensch, der sehr zurückhaltend mit anderen Menschen umgeht. Man hört selten etwas von ihm über einen anderen. Er lobt nur", sagte Zwanziger ironisch bei seiner offiziellen Buchpräsentation vor rund 100 Zuschauern und zehn Kamerateams in Berlin.

Zwanziger hatte in seinem Buch harsche Kritik an Bayern-Präsident Hoeneß geübt. Außerdem hatte der 67-Jährige Vertragsdetails und weitere Interna aus seiner Amtszeit publik gemacht. Hoeneß hatte ihn seinerseits als schlechten DFB-Präsidenten bezeichnet.

Nach dem ganzen Wirbel hatte Ex-Nationalspieler Günter Netzer seine Teilnahme an der Präsentation abgesagt. Dafür zeigte Zwanziger am Mittwochabend Verständnis.

Seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach, der sich in der Auseinandersetzung auf die Seite von Hoeneß geschlagen hatte, erinnerte Zwanziger erneut an die "soziale Verantwortung" eines DFB-Präsidenten. Fußball sei mehr als ein 1:0, so Zwanziger.

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