Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat ein konsequenteres Vorgehen und härteres Durchgreifen gegen Fußball-Randalierer gefordert.

"Die Gewalttäter müssen herausgefiltert, identifiziert und einer Gerichtsbarkeit zugeführt werden. Diese muss schnell folgen", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Bernd Witthaut gegenüber "Sky":

"Es ist sinnvoll, wenn das unmittelbar am Stadion geschieht. Dort sollten möglichst ein, zwei oder drei Staatsawälte vor Ort sein. Das hätte eine abschreckende Wirkung."

Generalsekretär Helmut Sandrock vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) stimmte zu: "Wir sind mit der Justiz und den Generalstaatsanwälten in Kürze zusammen. Dann werden Staatsanwaltschaften und Schnellgerichte ein Thema sein. Das findet unsere Zustimmung."

Am vergangenen Mittwoch war es rund um die DFB-Pokalpartie zwischen Hannover 96 und Dynamo Dresden (4:3 i.E.) erneut zu Ausschreitungen gekommen.

"Hier ist Konsequenz gefordert. Das sind nicht unsere Fans, und das sind nicht die Fans, die wir im Stadion haben wollen", sagte Hannovers Präsident Martin Kind.

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