Christian Seifert, Geschäftsführer der DFL, hat das anonyme Interview eines homosexuellen Profis begrüßt.

"Ich habe da sehr, sehr großen Respekt für, so ein Interview zu geben. Ich habe nicht weniger Respekt, weil es jemand anonym getan hat", sagte Seifert im Interview mit "Sky Sport News HD".

Ein Profi hatte im Interview mit dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung über seine Probleme und Ängste in der "Männer-Welt" Bundesliga gesprochen.

"Ich muss täglich den Schauspieler geben und mich selbst verleugnen", sagte der Spieler. Aus Angst vor Bedrohung und Ablehnung wollte er anonym bleiben.

Seifert sagte, wer nun fordere, das Interview hätte unter Namensnennung geführt werden müssen, überschätze "vielleicht ein wenig die Gesellschaft in ihrer Akzeptanz. Es ist ja einfach nicht so, dass (...) tatsächlich alle mit Toleranz und Verständnis darauf reagieren würden."

Er finde es "gut, richtig und mutig", ein solches Interview zu geben.

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