Verbandsligist Hassia Bingen möchte für die Auswärtsauftritte von Ex-Bundesliga-Star Ailton eine Gebühr erheben. Diese soll laut der "Bild"-Zeitung 500 bis 1000 Euro betragen.

Der Grund: Durch Ailtons Bekanntheit würden die Zuschauerzahlen steigen. Bislang kam der Brasilianer nur in Heimspielen seines neuen Klubs zum EInsatz.

"Die ganze Liga profitiert doch von der Verpflichtung", sagte Bingens Manager Stefan Seidel.

Die Konkurrenz reagierte prompt auf den Vorschlag einer Ailton-Gebühr. "Die Verpflichtung ist das Privatvergnügen von Herrn Seidel. Dafür zahlen wir nichts", sagte Wolfgang Bärnwick, Präsident der SpVgg Ingelheim.

Auch Georg Humbert, Vorstandvorsitzender des TB Jahn Zeiskam, zeigte sein Unverständis:

"So weit kommt es noch. Man stelle sich vor, der FC Barcelona bringt Messi mit nach München und verlangt von den Bayern, dass sie dafür bezahlen. Dabei schwächt sich Bingen nur selbst, wenn sie Ailton auswärts nicht spielen lassen."

Weiterlesen