Der Fanforscher Gunter A. Pilz ist am Donnerstag in Hannover vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem DOSB-Ethikpreis ausgezeichnet worden.

Damit sollte die langjährige Forschung des 67-Jährigen gewürdigt werden, der Honorarprofessor am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hannover ist.

"Gunter Pilz hat auf herausragende Weise aufgezeigt, dass sich der Sport auch mit politischem Missbrauch, mit Diskriminierung und Gewalt konfrontiert sieht. In unzähligen Untersuchungen, Publikationen und Vorträgen hat er den Finger in die Wunde gelegt", erklärte DOSB-Präsident Thomas Bach.

Pilz arbeitet seit 1975 in der niedersächsischen Landeshauptstadt, zehn Jahre später war er einer der Initiatoren des Fanprojektes Hannover.

Der gebürtige Baden-Badener gehört der Ethik-Kommission der UEFA an, seit 2006 leitet er beim Deutschen Fußball-Bund die Arbeitsgemeinschaft "Toleranz und Anerkennung gegen Rassismus und Diskriminierung".

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