Dem ehemaligen Bundesligisten SSV Ulm droht mal wieder die Zahlungsunfähigkeit.

Sollte es den mittlerweile bis in die Regionalliga Südwest abgestürzten "Spatzen" nicht gelingen, einen zahlungskräftigen Sponsoren an Land zu ziehen, müsse laut "SWR" bereits in den kommenden Tagen die Insolvenz beantragt werden - es wäre dann die dritte Pleite in den vergangenen 13 Jahren.

Noch am Montag hatte eine Krisensitzung mit potenziellen Geldgebern stattgefunden. Den vom Verein verschickten rund 400 Einladungen waren allerdings nur 15 mögliche Förderer gefolgt. "Es war sehr ernüchternd", sagte Dietmar Voss, Teil des vom Amtsgericht eingesetzten Notvorstandes. "Das Überleben wird nur gesichert, wenn wir konkrete Zahlen erhalten."

Auf Anfrage des "Sport-Informationsdienstes" war zunächst niemand zu erreichen.

Konkret scheinen hingegen die Verbindlichkeiten des Vereins zu sein. 420.000 Euro fehlen - und die Zeit läuft ab. Sollte bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag niemand dazu bereit sein, den Verein zu unterstützen, bliebe nur noch die Insolvenz.

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