Mittelfeldspieler Albert Streit hat mit Unverständnis auf seine Suspendierung bei Regionalligist Viktoria Köln reagiert.

"Ich bin sehr enttäuscht", sagte der 33-Jährige im Gespräch mit SPORT1.

"Mir wurde von heute auf morgen mitgeteilt, dass ich nicht mehr gebraucht werde. Ich bin geschockt, weil die letzten Wochen sehr positiv für mich liefen und es von Wollitz auch nur positiven Zuspruch gab und er mich in meinen Leistungen bestätigt hat."

Wollitz sagte, es sei das Beste, wenn er sofort gehe und dass er es dem Team nicht zumuten könne, dass Albert auf der Tribüne sitze. Das würde nicht gutgehen.

Streit kann das nicht nachvollziehen: "Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen. Es gab keinen Grund irgendetwas infrage zu stellen."

Und weiter: "Der Trainer sagte noch, dass ich bei ihm als Führungsspieler absolut gesetzt bin, mich professionell verhalte und alle Freiheiten habe."

Streit nennt die Entscheidung von Wollitz "überraschend" und "komisch".

Und er fügt hinzu: "Ich muss schauen, wie es weitergeht. Es ist alles sehr merkwürdig."

Ein Vier-Augen-Gespräch schließt Streit derweil aus: "Ich spreche lieber mit Herrn Wernze (Aufsichtsratsboss, Anm. d. Red.)", sagte der Profi.

Und schob hinterher: "Nach so einer Enttäuschung weiß ich erst mal nicht, was los ist. Nochmal: Innerhalb eines Tages kann nicht alles schlecht sein, was vorher gut war."

Er denke, "dass der Trainer noch einen Spieler dazu bekommen hat und plötzlich keinen Platz für mich hat, aber das muss man vorher ehrlich ansprechen, mit wem man plant."

Streit, der in seiner Karriere immer wieder durch Undiszipliniertheiten aufgefallen ist, besitzt bei dem Viertligisten noch einen Vertrag bis Saisonende.

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