Die Blindenfußball-Bundesliga erfreut sich offenbar immer größerer Beliebtheit:

Zum Start in die siebte Saison am Samstag in Mainz verfolgten 3000 Zuschauer die fünf Partien blinder und sehbehinderter Akteure.

Die europaweit einzigartige Liga, die von der Sepp-Herberger-Stiftung des DFB, dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) sowie dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) organisiert wird, verfolgt das Ziel, die Sportler "in die Mitte der Gesellschaft" zu führen.

Seit 2011 finden deshalb Spieltage auf zentralen öffentlichen Plätzen statt, am Samstag dem Gutenbergplatz in Mainz.

"Die Protagonisten sind ganz normale Sportler, die Bewunderung und Respekt verdient haben", sagte David Langner, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz.

"Ich bin überglücklich, es ist ein tolles Gefühl, vor dieser Kulisse zu spielen", äußerte Alican Pektas, Stürmer des Teams aus Marburg.

Am 13. September endet in Schleswig-Holstein die Bundesligasaison, zwei Monate später nimmt die deutsche Blinden-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft im japanischen Tokio teil.

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