Ante Sapina hat gestanden, Spiele manipuliert zu haben © getty

Vor dem Landgericht Bochum wird ab Mittwoch der Prozess zu einem der größten Manipulationsskandale der europäischen Fußball-Geschichte neu verhandelt. Wettpate Ante Sapina und sein Komplize Marijo C. müssen sich nach einem ersten Urteil von Mai 2011, das vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe in Teilen aufgehoben wurde, erneut verantworten.

Damals waren die beiden geständigen Betrüger zu Haftstrafen von je fünfeinhalb Jahren verurteilt worden.

Sapina und C. hatten gestanden, Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre bestochen zu haben. 51 Spiele, darunter auch Begegnungen in der Champions League und der WM-Qualifikation, sollen manipuliert worden sein.

Der BGH hatte allerdings mehrere Fehler moniert, die das Strafmaß beinflussen könnten. Angesetzt sind 13 Verhandlungstage.

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