Der Wuppertaler SV darf seine kommenden Auswärtspiele in der Oberliga Niederrhein nun doch bestreiten.

Die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der Polizei hatte vor dem Saisonauftakt des WSV in Ratingen etwa 300 Anhänger des WSV als gewaltbereit eingestuft.

Deshalb waren die Begegnung sowie die folgenden Auswärtsspiele wegen Sicherheitsbedenken abgesagt worden.

Nach einem Krisengespräch, an dem neben dem WSV auch Vertreter des DFB, des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) und der ZIS teilnahmen, sollen die Spiele des ehemaligen Bundesligisten gegen den VfL Rhede sowie den PSV Wesel-Lackhausen nun wie geplant stattfinden.

Die Partien gegen Ratingen 04/19 und den SV Hönnepel-Niedermörmter werden nach Auskunft von WSV-Verwaltungsrat Thomas Richter nachgeholt.

"Wir haben konstruktive und lösungsorientierte Gespräche geführt", erklärte Richter.

Und weiter: "Wir gehen davon aus, dass die Sicherheitsvorkehrungen bei den kommenden Spielen gegeben sein werden."

Viele der kleineren Bezirkssportanlagen der Oberliga Niederrhein können die Sicherheitsanforderungen bei großen Fan-Aufkommen nicht gewährleisten.

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