Der 1. FFC Frankfurt hat im Titel-Dreikampf der Bundesliga weiter die besten Karten. Die Hessinnen festigten am drittletzten Spieltag durch ein souveränes 5: 1 (3:0) bei Aufsteiger 1899 Hoffenheim mit jetzt 50 Punkten ihre Tabellenführung. Neuer Zweiter ist Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg (49), der einen Patzer des Ex-Meisters Turbine Potsdam (48) ausnutzte.

Ein Eigentor von Tamar Dongus (24.) und ein Doppelpack von Kerstin Garefrekes (36./39.) brachten Frankfurt vor der Pause auf die Siegerstraße, Ana-Maria Crnogorcevic (58.) und Dzsenifer Marozsan (50.) schraubten das Ergebnis bei einem Gegentor von Martina Moser (63.) in die Höhe. Am kommenden Wochenende kommt es zum Spitzenspiel zwischen Frankfurt und Potsdam, eine Woche später reist der FFC zum Saisonfinale nach Wolfsburg.

Triple-Gewinner Wolfsburg setzte drei Tage nach dem Gewinn der Champions League durch ein 4:0 (1:0) gegen Pokalfinalist SGS Essen seinen Höhenflug fort. Für die Tore sorgten Verena Faißt (19.), Alexandra Popp (62./84.) und Martina Müller (78.), die alle auch schon am Donnerstag beim 4:3 im Endspiel der Königsklasse gegen Tyresö FF erfolgreich gewesen waren.

Potsdam fiel dagegen durch das bittere 2:2 (1:2) gegen den Tabellen-Vorletzten BV Cloppenburg auf den dritten Rang zurück. Ada Hegerberg (10.) und Lidija Kulis (53.) glichen jeweils den Rückstand durch Virginia Kirchberger (6.) und Mandy Islacker (18.) aus, zum Sieg reichte es aber nicht mehr.

Schlusslicht VfL Sindelfingen verpasste derweil den ersehnten ersten Saisonerfolg nur knapp. Beim 1:1 (1:0) gegen FF USV Jena kassierte der bereits als Absteiger feststehende VfL erst in der 88. Minute den Ausgleich. Bayer Leverkusen reichte beim 2:2 (0:0) beim SC Freiburg auch ein Doppelpack von Sharon Beck (57./59.) nicht zum Sieg.

Bereits am Samstag hatte Bayern München durch ein 1:0 (1:0) beim MSV Duisburg den vierten Tabellenplatz abgesichert.

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