Wolfsburgs Kapitänin und Nationalspielerin Nadine Keßler ist Kandidatin für den Titel als Weltfußballerin
Nadine Keßler spielte bislang 28 Mal für das Nationalteam © getty

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg brennen auf die finale Etappe ihrer Mission Titelverteidigung in der Champions League.

"Die Bedingungen hier sind top, wir haben gut trainiert und konnten schon ein bisschen von Lissabon sehen. Es kann jetzt losgehen", sagte VfL-Spielführerin Nadine Keßler auf der Pressekonferenz vor dem Endspiel am Donnerstag gegen den schwedischen Vizemeister Tyresö FF.

Nach dem überraschenden Vorjahreserfolg in London gegen Olympique Lyon ist der VfL nun nicht mehr der krasse Außenseiter.

"Da hatte uns noch keiner auf der Rechnung. Und jetzt nehmen wir wahr, dass auch die mediale Aufmerksamkeit zugenommen hat. Das ist für uns ein Zeichen der Anerkennung, das erhöht aber den Druck nicht", sagte die 26 Jahre alte Europameisterin.

Um beim Gegner die Kreise von Weltstar Marta einzudämmen, setzt Trainer Ralf Kellermann im Estadio do Restelo auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. "Wir wollen die offensive Klasse, die Tyresö zu bieten hat, als Kollektiv eindämmen", sagte der 45-Jährige.

Dass der Gegner aus Schweden kurz vor der Pleite steht und in Kürze alle Topstars verlieren wird, sieht Kellermann nicht als Vorteil: "Das ist ein Champions-League-Finale, da spielen solche Nebengeräusche gar keine Rolle. Die Spielerinnen, die auf dem Platz stehen werden, wollen auch gewinnen, genau wie wir."

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