© getty

Trainer Bernd Schröder vom Frauenfußball-Bundesligisten Turbine Potsdam fühlt sich im Streit um die vermeintliche rassistische Beleidigung seiner Spielerin Genoveva Anonma missverstanden.

"Ich habe gesagt: 'Ihre Aussagen sind durch uns nicht mehr zurückzuhalten'", hieß es in einer Stellungnahme des Vereins: "Ich habe nicht gesagt, die Aussagen sind nicht mehr haltbar, was sich insbesondere auch in unserer Stellungnahme zum Bericht des DFB-Kontrollausschusses widerspiegelt. "

Anonma hatte im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Potsdam und Triple-Sieger VfL Wolfsburg wegen einer obszönen Geste in Richtung der Bank der Wolfsburger die Rote Karte gesehen. Später begründete die Nationalspielerin Äquatorialguineas ihre Aktion mit beleidigenden Äußerungen der Wolfsburger über ihre Hautfarbe.

"Ich möchte noch einmal unmissverständlich betonten, dass die Wahrnehmung unserer Spielerin vorrangig ist", sagte Schröder weiter.

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann hatte die Beschuldigungen umgehend zurückgewiesen. Der Kontrollaussschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kündigte eine Überprüfung der Vorgänge rund um Anonmas Platzverweis an.

Hier gibt es alles zum Fußball

Weiterlesen