Im Rassismus-Streit zwischen dem VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam scheinen die Vorwürfe von Turbine-Spielerin Genoveva Anonma entkräftet. "Ihre Aussagen sind nicht mehr haltbar", zitiert das Fachmagazin "kicker" Potsdams Trainer Bernd Schröder.

Anonma hatte im Spitzenspiel wegen einer obszönen Geste in Richtung der Wolfsburger Bank die Rote Karte gesehen.

Später begründete die Afrikanerin ihre Aktion mit beleidigenden Äußerungen der Wolfsburger über ihre Hautfarbe.

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann hatte die Beschuldigungen umgehend zurückgewiesen, während Schröder sich zunächst ein genaueres Bild machen wollte.

Der Kontrollaussschuss des Deutschen Fußball-Bundes kündigte eine Überprüfung der Vorgänge rund um Anonmas Platzverweis an.

Kellermann sagte am Montag: "Wir haben bisher noch nichts aus Potsdam gehört und noch keinen Bericht vom DFB erhalten. Die Mannschaft belastet das Thema gar nicht. Die Vorwürfe richten sich ja offensichtlich auch nur gegen meine Person."

Bei solchen Vorfällen bleibe allerdings "immer etwas hängen", das könne man "noch in fünf Jahren im Internet lesen".

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