Stefanie Weichelt und ihre Kolleginnen stehen vor einer ungewissen Zukunft © imago

Die Entscheidung über die Zukunft des insolventen Frauenfußball-Bundesligisten FCR Duisburg ist vertagt worden.

Wie der UEFA-Pokal-Sieger von 2009 am Montagabend mitteilte, hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dem Verein im finanziellen Überlebenskampf eine letzte Fristverlängerung bis Mittwochmorgen eingeräumt.

Laut Vereinsmitteilung hängt das Schicksals des Klubs von einer noch immer klaffenden Etatlücke ab: "Den FCR 2001 holt die bereits im Sommer prognostizierte Etatlücke ein.

Diese konnte zwar von 200..000 Euro auf 120.000 Euro gesenkt werden, für diese Lücke wurden die im Sommer gegeben Zusagen bisher nicht honoriert." Bis Mittwoch werde der Verein "noch einmal alles versuchen", um den Fortbestand des Revierklubs zu sichern.

Zuletzt waren verschiedene Szenarien zur Rettung der Duisburgerinnen im Gespräch.

Der Meister von 2000 könnte in einen bestehenden Verein wie den Männer-Drittligisten MSV Duisburg integriert werden und so im kommenden Jahr unter neuem Namen weiter in der Bundesliga spielen. Scheitert das Rettungskonzept, stünde Duisburg als Absteiger fest, alle bisherigen Spiele würden annuliert.

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