Der 1. FFC Frankfurt hat beim Erzrivalen Turbine Potsdam ein großes Ausrufezeichen im Titelkampf der Frauenfußball-Bundesliga gesetzt.

Der siebenmalige Meister vom Main setzte sich am 10. Spieltag souverän mit 3:0 (2:0) durch.

Durch den Sieg überwintert der FFC an der Tabellenspitze mit sechs Punkten Vorsprung vor Turbine (20), das vor der Winterpause noch ein Nachholspiel (21. Dezember gegen SGS Essen) in der Hinterhand hat.

Die erste Saisonniederlage für den Vize-Meister leitete im Prestigeduell vor 3030 Zuschauern ein Blitztor von Simone Laudehr (2.) ein.

Celia Sasic (36.) erhöhte noch vor der Pause gegen die defensiv überraschend anfälligen Gastgeberinnen, bevor Fatmire Bajramaj (49.) als dritte Europameisterin traf.

Die jungen Potsdamerinnen bemühten sich gegen die routinierten Gäste zwar nach Kräften, ließen aber zu viele gute Gelegenheiten ungenutzt.

Die vom Verletzungspech gebeutelte Mannschaft von Bayern München (18) verpasste mit einem 2:2 (2:1) bei Aufsteiger 1899 Hoffenheim den Sprung auf den dritten Rang vor Titelverteidiger VfL Wolfsburg (18).

Das Spiel des Triple-Gewinners gegen den Liga-Neuling BV Cloppenburg war am Samstag wegen der Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden.

Im wohl letzten Spiel unter dem Namen FCR Duisburg siegte der insolvente Revierklub, der hinter den Kulissen unter Hochdruck an der Rettung durch die Aufnahme in einen anderen Verein arbeitet, gegen den USV Jena 3:0 (1:0).

Bayer Leverkusen feierte mit dem 8:0 (3:0) gegen das Schlusslicht VfL Sindelfingen ebenfalls den zweiten Erfolg in Serie und liegt nun auf Rang sieben vor dem SC Freiburg, der gegen die SGS Essen nicht über ein 1:1 (0:0) hinauskam.

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