Die großen Favoriten haben das DFB-Pokal-Achtelfinale unbeschadet überstanden.

Sowohl Titelverteidiger Bayern München als auch der Deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam sowie Vizemeister VfL Wolfsburg lösten ihre Pflichtaufgaben mehr oder weniger souverän und stehen in der Runde der letzten Acht, die am 15. Dezember ausgetragen wird.

Die Bayern-Frauen setzten sich am Sonntag 4:0 (2:0) beim Zweitligisten SV Meppen durch und haben die erneute Finalteilnahme in Köln (19. Mai) weiter fest im Blick.

Nationalspielerin Lena Lotzen (11.), Vanessa Bürki (44.), Sarah Hagen (58.) und Isabell Bachor (85.) trafen für München.

Wolfsburg feierte indes beim Ligarivalen FCR Duisburg ein 8:1 (4: 1)-Schützenfest. Conny Pohlers (32./59.) und Martina Müller (15./58. ) waren mit jeweils zwei Toren die treffsicherste Wölfinnen.

Der dreimalige Pokalsieger Potsdam hatte im Bundesliga-Duell am Samstag beim SC Bad Neuenahr deutlich mehr Mühe: Der Treffer von Heleen Jacques (29.) entschied das hart umkämpfte Spiel.

Im Zweitliga-Duell zwischen 1899 Hoffenheim und Bundesliga-Absteiger 1. FC Lokomotive Leipzig (3:1) stand die eigentlich zurückgetretene Rekordnationalspielerin Birgit Prinz im Mittelpunkt.

Die ehemalige Weltfußballerin erzielte in der 74. Minuten das 2:0 und feierte ihr Tor-Comeback in einem Pflichtspiel.

Prinz, die nach der enttäuschenden Heim-WM 2011 ihren Rücktritt erklärt hatte, arbeitet mittlerweile auf Honorarbasis mit den jungen Talenten der Hoffenheimer Männer- und Frauenabteilung und ist bei den Kraichgauerinnen spielberechtigt.

Bereits in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals hatte die 35-Jährige in der Offensive ausgeholfen, war aber ohne Treffer geblieben.

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