Ex-Meister 1. FFC Frankfurt hat seine Tabellenführung in der Frauenfußball-Bundesliga erfolgreich verteidigt.

Die Hessinnen setzten sich am achten Spieltag souverän mit 3:1 (2:0) beim FCR Duisburg durch und haben nach dem sechsten Sieg nun 19 Punkte auf dem Konto.

Titelverteidiger Turbine Potsdam (18) bleibt dem Spitzenreiter durch ein 5:1 (2:0) gegen die SGS Essen mit einem Punkt Rückstand auf den Fersen und hat zudem noch ein Spiel weniger absolviert als Frankfurt.

Der Tabellendritte VfL Wolfsburg feierte beim 7:0 (5:0) gegen Bayer Leverkusen ein Schützenfest und hat bei zwei noch ausstehenden Nachholpartien einen Rückstand von drei Zählern auf den Spitzenreiter. In Wolfsburg war Nationalspielerin Martina Müller (15./72./83.) mit drei Treffern die überragende Torschützin. Alexandra Popp (25./45.) traf vor 523 Zuschauern zweimal.

Der Auswärtserfolg der Frankfurterinnen geriet beim dreimaligen DFB-Pokalsieger aus Duisburg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Bereits nach einer guten halben Stunde führte der Favorit durch Treffer von Kim Kulig (11.) und Simone Laudehr (35.) mit 2:0. Sandrine Bretigny sorgte kurz nach dem Wechsel für die Vorentscheidung. Duisburgs Mandy Islacker konnte mit ihrem sechsten Tor in dieser Runde nur noch verkürzen (82.). Der FCR rutschte nach der fünften Saisonpleite auf den zehnten Rang ab und schwebt in Abstiegsgefahr.

Potsdam feierte drei Tage nach der Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Arsenal London (1:2) den vierten Ligasieg in Serie. Dreifachtorschützin Antonia Göransson (23./56./72.) sowie Lisa Evans (35.) und Keelin Winters (45.) waren für den Deutschen Meister erfolgreich.

Der VfL Sindelfingen muss nach dem 0:4 (0:1) gegen Bayern München weiter auf den zweiten Sieg warten und bleibt mit vier Punkten Tabellenletzter.

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