Der siebenmalige Frauenfußball-Meister 1. FFC Frankfurt hat am zweiten Bundesliga-Spieltag einen herben Dämpfer verkraften müssen.

Bei der SG Essen-Schönebeck unterlag das hoch ambitionierte Team von Trainer Sven Kahlert verdient 1:3 (0:1). Im zweiten Spiel des Tages besiegte der FSV Gütersloh den VfL Sindelfingen im Aufsteigerduell 4:0 (1:0).

In Essen besiegelten Melanie Hoffmann per Doppelpack (27./61.) und Charline Hartmann (72.) die Niederlage des Favoriten, Nationalspielerin Melanie Behringer gelang nur der zwischenzeitliche Ausgleich (58./Handelfmeter).

Frankfurt, das sich schon am ersten Spieltag beim 2:1 gegen den FF USV Jena alles andere als souverän präsentiert hatte, zeigte vor 1152 Zuschauern im Spiel nach vorne ungewohnte Schwächen und wirkte uneingespielt.

Kurz nach der Halbzeit hatten der dreimalige UEFA-Cup-Sieger, bei dem sieben deutsche Nationalspielerinnen in der Startelf standen, aber bei einem Lattentreffer von Fatmire Bajramaj auch Pech.

In Gütersloh sorgten Maren Wallenhorst (23.), Marie Pollmann (50. /88.) und Rebecca Granz (56.) für klare Verhältnisse.

So wie der erste Spieltag war auch die zweite Runde vom Finaleinzug der deutschen U-20-Fußballerinnen bei der WM in Japan (0:1 gegen die USA) gezeichnet:

Vier Partien mussten verlegt werden, Frankfurt und Sindelfingen sind die einzigen Vereine mit je zwei Spielen.

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