Steffi Jones glaubt in den kommenden fünf bis zehn Jahren nicht an ein Profitum im Frauenfußball.

"Generell geht es um Optimierungen. Das Ziel sind professionellere Rahmenbedingungen und Strukturen. Ich rede dabei nicht vom Profitum, das wäre nicht realistisch", sagte die OK-Chefin der Frauen-WM 2011 dem Internetportal "dfb.de".

Knapp ein Jahr nach der Weltmeisterschaft im eigenen Land ist Jones davon überzeugt, dass sich die Entwicklung der Sportart durch das Turnier beschleunigt hat. "In anderen Ländern wird jetzt mehr für die Förderung des Frauenfußballs getan, die WM hat Türen geöffnet. Auch national hat der Frauenfußball an Stellenwert gewonnen. Wir hatten ungeahnte TV-Quoten", erklärte die DFB-Direktorin.

Jones sieht die Nationalmannschaft als "Lokomotive". Parallel dazu soll die Bundesliga künftig "noch spannender" gestaltet werden. Die gestiegene Leistungsdichte in der Eliteliga hat FIFA-Botschafterin Jones wohlwollend registriert. "Die Bundesliga hat viele internationale Spielerinnen gewonnen, das zeigt, wie attraktiv die Liga ist", sagte die 39-Jährige.

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