Frauen-Bundesligist Bayern München hat im Saisonendspurt fast schon unheimliches Verletzungspech ereilt.

In der 70-maligen Nationalspielerin Petra Wimbersky und Julia Simic erlitten gleich zwei Leistungsträgerinnen einen Kreuzbandriss.

Besonders bitter ist die Verletzung für Simic, die erst Ende März nach einem im September erlittenen Kreuzbandriss ihre Bundesliga-Comeback gegeben hatte.

"Ich bin sprachlos nach der erneuten Hiobsbotschaft vom Kreuzbandriss bei Julia Simic. Der Schock sitzt sehr tief", sagte Münchens Frauenfußball-Koordinatorin Karin Danner:

"Diese beiden Spielerinnen werden eine große Lücke in das Mannschaftsgefüge reißen. Mein Mitgefühl ist bei den Spielerinnen, ganz besonders bei Julia Simic, die jetzt wieder bei Null starten muss." Außen- und Innenband sind bei der 22-Jährigen ebenfalls beschädigt.

Wimbersky erlitt zudem einen Riss des Innenbands. Die Weltmeisterin von 2007, die vor vier Jahren aus der Nationalmannschaft zurückgetreten ist, soll in Kürze operiert werden und wird wie Simic etwa sechs Monate ausfallen.

Einen weiteren Kreuzbandriss gibt es bei Meister Turbine Potsdam zu beklagen. U19-Nationalspielerin Kristin Demann verletzte sich im rechten Knie.

"Die Verletzung von Kristin ist, vor allem zu diesem Zeitpunkt, sehr bedauerlich, da sie auf einem guten Weg war, sich in unser Bundesliga-Team zu spielen", sagte Turbine-Trainer Bernd Schröder.

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