Vier Anhänger von Lazio Rom sind im Zuge der Krawallen im Vorfeld der Europa-League-Partie bei Legia Warschau zu Haftstrafen zwischen drei und sechs Monaten verurteilt worden.

Die "Laziali" hatten die Ordnungshüter mit Steinen und Flaschen beworfen, insgesamt waren 120 Italiener festgenommen worden.

Die meisten Randalierer wurden nach Zahlung einer Geldstrafe freigelassen, 18 von ihnen müssen sich aber noch vor Gericht verantworten.

Der Klub des deutschen Nationalstürmers Miroslav Klose, forderte die Freilassung der Italiener, die nach Klubangaben unmenschlich behandelt worden seien.

Fast zwei Tage lang sei den Fans nicht erlaubt worden, sich mit den Angehörigen in Verbindung zu setzen. Sie hätten auch kaum etwas zu Essen bekommen.

Vor der polnischen Botschaft in Rom kam es am Samstag zu einer Protestkundgebung. Auch die italienische Außenministerin Emma Bonino plädierte für die Freilassung der Fans.

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