Premiere für die Tormaschine: Ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Junioren-Trainer Michael Skibbe feiert der Mario Gomez sein Pflichtspiel-Debüt für seinen neuen Klub AC Florenz.

"Das ist ein außergewöhnlicher Tag für mich. Ich hoffe, dass wir erfolgreich in die Saison starten", sagte der 28-Jährige vor dem Play-off-Hinspiel zur Europa League am Donnerstag bei Grasshopper Zürich.

Gomez, der in der vergangenen Woche vor dem Länderspiel zwischen Deutschland und Paraguay (3:3) von Bundestrainer Joachim Löw als "Tormaschine" bezeichnet worden war, will im Letzigrund diesem Ruf gerecht werden.

"Ich weiß natürlich, dass die Fans eine Menge von mir erwarten. Ich werde versuchen, diese Erwartungen zu erfüllen", hofft Gomez, der bei seiner Vorstellung in der Toskana von den Tifosi der Fiorentina wie ein Messias gefeiert wurde.

Der 25-Millionen-Einkauf, der in der Vorbereitung in seinem neuen violetten Trikot Licht und Schatten zeigte, verbreitet bei den "Grashüpfern" alleine mit seinem Namen Angst und Schrecken.

"Er wird wohl die einzige Sturmspitze der Italiener sein und uns permanent beschäftigen. Wenn er von der Mittellinie Fahrt aufnimmt, dann ist er in einem unheimlichen Tempo unterwegs und fast nicht zu bremsen", sagte der ehemalige DFB-Trainer Skibbe, der Gomez aus seiner Zeit als U20-Coach kennt.

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