Der Wettskandal im italienischen Fußball zieht immer weitere Kreise.

Nach Informationen der "Gazetta dello Sport" will die Polizei nun auch Nationalmannschaftskapitän Gianluigi Buffon als Zeugen befragen.

Der Torhüter vom italienischen Meister Juventus Turin hatte in Bezug auf eine mögliche Ergebnisabsprache beim 2:2-Unentschieden im Serie-B-Spiel zwischen dem AC Siena und Novara Calcio in der Saison 2010/2011 gesagt: "Wenn zwei Mannschaften Unentschieden spielen wollen, ist das ihre Sache. Manchmal sagt man: Zwei Verletzte sind besser als ein Toter."

Cremonas Staatsanwalt Roberto Di Martino bezeichnete Buffons Äußerungen als "deplatziert" und reagierte mit Unverständnis: "Vielleicht war es nur ein Missverständnis, aber derartige Äußerungen hätte er besser vermieden."

Auch der ehemalige Siena-Coach und jetzige Juventus-Trainer Antonio Conte soll an der angeblichen Absprache des Zweitligaspiels beteiligt gewesen sein. Gegen den 42-Jährigen wird genauso ermittelt wie gegen Sienas Club-Präsidenten Massimo Mezzaroma.

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