Bayern-Spieler Franck Ribery hat die französische Fußball-Nationalmannschaft vor einer Blamage gerettet. Beim 3:2 (0:2)-Erfolg im Testspiel gegen Außenseiter Island drehte der Europameister von 2000 erst nach der Einwechslung des 29-Jährigen auf und verhinderte mit zwei Treffern eine peinliche Schlappe.

Dabei hatte es über weite Strecken des Spiels so ausgesehen, als sollte die Equipe Tricolore die Testspiel-Pleitenserie der EM-Teilnehmer knapp zwei Wochen vor Beginn der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) nahtlos fortsetzen.

In Valenciennes lagen die Franzosen nach einer enttäuschenden ersten Hälfte nach Toren von Birkir Bjarnason (28.) und Kolbeinn Sigthorsson (34.) bereits deutlich gegen den 131. der FIFA-Weltrangliste zurück.

In einer mäßigen Vorbereitungspartie kämpften sich die Gastgeber, die vor dem gegnerischen Strafraum oft zu umständlich agierten, durch den Anschlusstreffer von Mathieu Debuchy zurück ins Spiel.

Bis fünf Minuten vor Schluss sah allerdings immer noch alles nach einer Sensation aus, ehe der zuvor eingewechselte Ribery zuschlug: Den Ausgleich besorgte der Bayern-Star selbst (85.) und leitete kurz danach auch den Siegtreffer von Adil Rami (87.) mit ein. Die zwei Treffer bewahrten die Franzosen vor der ersten Niederlage seit September 2010 (0:1 gegen Weißrussland).

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