Angeführt von ihrem Stürmerstar Andrej Arshavin tritt die russische Nationalmannschaft bei der EM-Endrunde in Polen und der Ukraine an. Am Freitag gab der niederländische Trainer Dick Advocaat im Anschluss an das erste Testspiel gegen Uruguay (1:1) den 23-köpfigen Kader für das Turnier bekannt.

Dabei stehen bis auf den ehemaligen Stuttgarter Angreifer Pawel Pogrebnjak (FC Fulham) und Marat Ismailow (Sporting Lissabon) nur Spieler aus der heimischen Premier Liga im Aufgebot. Arshavin gehört zwar dem FC Arsenal, spielte aber zuletzt bei Zenit St. Petersburg. Im Tor vertraut Advocaat auf Stammtorhüter Igor Akinfejew (ZSKA Moskau).

Beim Test gegen WM-Halbfinalist Uruguay in Moskau hatten die Russen in der ersten Hälfte das Geschehen bestimmt, waren aber wie die Gäste ohne Torerfolg geblieben. Stürmer Luis Suarez vom FC Liverpool brachte die Südamerikaner kurz nach der Pause in Führung (48.), ehe Alexander Kerschakow nur eine Minute später den Ausgleich besorgte.

"Wir haben gegen einen sehr starken Gegner gespielt. Uruguay hat vier Stürmer, die im Durchschnitt 40 Millionen Euro kosten. Wir haben unser Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft. Das Wichtigste ist, für das erste Gruppenspiel gegen Tschechien gerüstet zu sein", sagte Advocaat.

Bei der EM trifft Russland in der vermeintlich einfachsten Gruppe A neben Tschechien noch auf Co-Gastgeber Polen und Griechenland.

Weiterlesen